Komm, spiel mit mir

Themenblock 3: Game Based Learning

“Die wenigsten auf dem Markt erhältlichen Videospiele eignen sich für den Einsatz in der Lehre. Vielmehr müssen sich Lehrende, die Spiele für den Unterricht nutzen wollen, selbst Gedanken über sinnvolle Spiel-Szenarien machen. Möglicherweise müssen sie selbst Autoren von Computerspielen werden” (Schwan, 2006).

Also hab ich einfach selbst ein Spiel erstellt: das opco12puzzle

Lustig! Aber das didaktische Szenario hierfür muss ich mir noch aus dem Ärmel schütteln…

Klar, ich hätte eine Menge Ideen für weit ausgereiftere Spiele, die unterschiedlichste Lernziele fördern – inhaltlich und kompetenzbasiert – aber wer finanziert mir das?

Dass durch Computerspiele etwas gelernt werden kann bezweifel ich nicht, aber die unterschiedlichen Parameter, die diesen Prozess beeinflussen (z.B. Medienkompetenz und Spielerfahrung der Lernenden und Lehernden, Verfügbarkeit erforderlicher Technologien, Finanzierung, etc.) lassen das Ganze visionär erscheinen: d.h. noch nicht einsatzfähig für die Breite Masse. Aber auf jeden Fall ein Trend, den ich weiter verfolgen werde.


Bereits 2003, während meiner Tätigkeit als studentische Mitarbeiterin beim JFF – Institut für Medienpädagogik in München, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Ich war an der Analyse von Computerspielen im Hinblick auf kompetenzförderliche Aspekte beteiligt.

Verschiedene Spiel-Ebenen – Struktur, Inahlt, Handlung, Anforderungen – wurden berücksichtigt; unterschiedliche Kompetenzaspekte – z.B. sozial, kognitiv, persönlichkeitsbezogen,medienbezogen, sensomotorisch - identifiziert.

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